Dürfen Frauen erfolgreich sein? Klug, schön und Business ohne Plan gestartet


Warum du dein Business auch ohne perfekten Plan erfolgreich aufbauen kannst

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Sie hat ihren ersten Vertrag auf einer Serviette unterschrieben und heute führt sie ihre eigene Agentur. Ich spreche mit Unternehmerin, Agenturinhaberin und Content Creatorin Christine Bein, besser bekannt als Carrie von Carrieforshoes darüber, warum Erfolg nichts mit perfekten Voraussetzungen zu tun hat – sondern mit der Entscheidung, loszugehen. Ohne Plan. Ohne Sicherheit und dafür mit dem Vertrauen, dass es funktioniert.

Carrie zeigt, wie Business wirklich entsteht: nicht durch endloses Nachdenken, sondern durch Umsetzung. Vom ersten Auftrag bis zum eigenen Unternehmen im Bereich Social Media und E-Commerce. 

Wir sprechen darüber:
– warum dein perfekter Plan dich eher aufhält als voranbringt
– weshalb Angst oft genau der Hinweis ist, dass du losgehen solltest
– wie du sichtbar wirst, ohne dich zu verbiegen
– und was dich wirklich davon abhält, dein eigenes Geld zu verdienen

Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass da mehr in dir ist und, wenn du dein eigenes Business aufbauen oder als Content Creatorin sichtbar werden willst, ohne dich klein zu halten.

👉 Du brauchst keinen perfekten Plan.
👉 Du brauchst den Mut, dich selbst ernst zu nehmen.

Und vielleicht ist genau jetzt der Moment: Tu genau das, wovor du am meisten Angst hast.

Madlen (00:00)
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Happy Business. Glücklich, selbstbestimmt und frei. Als Unternehmerin, dein Podcast fürs Herz und ich bin Madlen Heller. Ich bin Unternehmerin und ich bin Gründerin von Heller Zauber und ich berate und begleite dich dabei, eigenes Business aufzubauen, auszubauen, es weiterzuentwickeln und profitabel zu machen. Und du kennst dieses Gefühl, dass du so viel in dir trägst, egal ob es Ideen sind, ob es Sehnsüchte sind, den Wunsch nach dem eigenen Erfolg.

Und gleichzeitig hast du diese Stimme im Kopf, die sagt, bin ich wirklich gut genug? In dieser Episode spreche ich wieder mit einer ganz großartigen Frau, die früh losgegangen ist, obwohl nicht alles sicher war. Sie hat während ihres Studiums gemodelt, gebloggt und sich selbst finanziert. Und ihre ersten Agenturvertrag hat sie ganz pragmatisch auf einer Serviette unterschrieben. Bis heute wird sie

teilweise unterschätzt als Frau, als Unternehmerin, als kluge Strategin. Und genau deshalb ist mir dieses Gespräch so wichtig, denn wir sprechen über Vertrauen, wir sprechen über Perfektionismus, über Influencer-Business, Jenseits von Glemmer, über Unternehmertum, ohne lautes Marketing und darüber, wie Frauen sich selbst ernst nehmen, auch wenn andere es noch nicht tun. Und ich freue mich riesig, diese Frau heute hier bei mir zu haben. Sie

zeigt, dass man schön, klug, sichtbar und kompetent sein kann. Und ich sage herzlich willkommen, liebe Carrie, for Shoos und herzlich willkommen, lieber Emilio. Das ist nämlich Carries Hund. Und Carrie, stell dich doch am besten nochmal kurz vor. Ich habe wahrscheinlich das ein oder andere noch vergessen. Ich weiß, was ich noch sagen wollte. Du bist Agenturinhaberin.

Carrie (01:46)
nein, sammelt.

Madlen (01:52)
für Social Media und für E-Commerce.

Carrie (01:55)
Genau, ganz fernab von dem, was ich mal studiert und eigentlich gelernt habe. Aber in erster Linie, das ist übrigens mein Mitarbeiter des Monats, Hund. Mit diesem Preis jeden Monat. Und wie das so ist, das ist eine der schönen Freiheiten als Selbstständige und Unternehmerin, dass mein Hund überall dabei sein darf, also auch heute auf meinem Schoß, weil das wollte er halt so.

Madlen (02:04)
Hehehe!

Carrie (02:20)
bin 40, ich lebe in München und ja, ich habe meine Passion und Leidenschaft mit Social Media zum Beruf machen dürfen. Weit über Influencer und das, man bei mir auf Instagram sieht hinaus, denn ich habe schon ganz früh angefangen, das für Firmen zu machen, als es keine Agenturen gab.

Madlen (02:38)
Und genau deswegen hast du ja auch deinen ersten Agenturvertrag auf einer Serviette unterschrieben bekommen und hast ja gesagt, du glaube ich noch gar nicht so wusstest, wie es wirklich funktioniert.

Carrie (02:50)
Ich wusste, es wird funktionieren, weil da war eine Nachfrage nach Social Media Marketing und Tätigkeiten für Firmen, aber es gab keine Agenturen oder Leute, die es wirklich schon professionell umsetzen können. Ich hatte einfach einen Plan, also ich wusste, wo ich jetzt anfange mit meinem ersten Kunden. Er kam zu mir, weil ich habe damals, ich habe eigentlich Social Media angefangen mit einem Blog, ganz klassisch. Später dann Instagram.

Madlen (02:52)
Ja.

Carrie (03:15)
Facebook, TikTok und Co. darauf aufgebaut, einfach der Kanal sich verlagert hat. Die Leute haben nicht mehr Blogs gelesen, sondern halt Social Media benutzt. Nichtsdestotrotz kannte man mich damals als Bloggerin, auch in meinem Netzwerk. Und so kam eine Freundin auf mich zu, die bei ihm gearbeitet hat, es war eine Mitarbeiterin von ihm, hat gemeint, ihr Chef hat eine neue Kosmetikmarke. Unter Vertrag hat die Vertriebsrechte unterschrieben, er muss jetzt die neue Marke vermarkten.

und ob ich nicht mal einen Lippenstift oder sowas bloggen kann. Dann habe ich ihn gehört und dann habe ich verstanden, worum es bei ihm geht. Und gesagt so, okay, der braucht keinen Blogger, der braucht eine Agentur. Und er braucht jetzt eine Strategie und einen Plan, wie wir diese Marke über Social Media aufbauen. Und das haben wir dann gemacht, zwei Jahre lang. Und ja, dieser Vertrag ist auf einer Serviette entstanden, weil das, was ich haben wollte pro Monat, ich auf die Serviette geschrieben, hat unterschrieben, gesagt, komm mach, mach.

Madlen (03:45)
Ja, du warst

Ja, wie genial ist das? Wie einfach kann es sein? So einfach können Verträge abgeschlossen werden und wenn sie nachher dann noch perfekt sind, nachher nochmal neu geschrieben werden, dann ist es ja in Ordnung. Aber du hast erstmal was in der Hand. Du bist safe,

Carrie (04:21)
Ich habe Beauty und Fashion schon immer geliebt. Und ganz ehrlich, war einfach nur, weil ich bin meiner Intuition gefolgt. Weil ich hatte gerade alle Termine im Sommer abgesagt, wollte eigentlich noch shoppen gehen, weil ich unbedingt eine Mascara ausprobieren wollte. Unbedingt. Und stand halt im Laden und kam dann mit meiner Freundin ins Gespräch, die mir das erzählt hat. So kam das eigentlich zustande. Und dann wurde halt ein Termin ausgemacht, wo…

Ich dachte, es geht jetzt um eine Art Collab, so Produkte testen oder irgendwas. Dann habe ich ihm zugehört und verstanden, was er will. Ich habe eine Idee, wie wir es, wenn ich Content mache, über Social Media bekannt machen. Denn kennt in Deutschland noch keiner Social Media. Wäre ein guter Ansatz. Statt einer klassischen Agentur, klassisches Marketing, lasst doch Social Media machen. hat es gemacht. Es war nicht nur, er wert ist, es eigentlich die Mascara.

Madlen (05:09)
Hahaha!

Carrie (05:11)
Ich habe genau das gemacht, was ich machen wollte. Ich bin meiner Leidenschaft nachgegangen. Ich hätte gerade Bock auf bisschen Beauty und Shopping.

Madlen (05:18)
Du hast ja

auch gemodelt im Studium, hast du erzählt.

Carrie (05:21)
Ja, ich glaube, ich habe neben dem Studium alles gemacht, Geld zu verdienen, weil ich habe als Make-up-Idol gearbeitet, weil wie gesagt Schminken und Beauty war schon immer ein großes Thema. habe damit Geld verdient, das Studium zu finanzieren. habe ab und zu auch natürlich gemodelt und war auch schon damit schon viel im Fernsehen. Ja, es war irgendwie so, womit kann ich Geld verdienen, was so halbwegs Spaß macht und nicht ganz so Schlimmes.

Madlen (05:49)
nicht ganz so

trocken ist wie Jura. ⁓

Carrie (05:51)
Ich war

eine furchtbare Kellnerin. Es kam bei mir gar nicht in Frage. Es hat mich zwei Semester gekostet, dass ich da unglaublich versagt habe als Gastronomie, als Studentin. Und zwar immer ein schöner Ausgleich.

Madlen (05:55)
Ja.

zu der trockenen Arbeit hin.

Carrie (06:06)
Es ist gar nicht so trocken, die Leute unterschätzen das. So trocken ist es auch wieder nicht. Okay, vielleicht kann ich da was steuern und so was. Also ich finde es nicht so schlimm, aber es immer ein guter Ausgleich.

Madlen (06:11)
Okay, also ich komme ja aus dem Steuerwesen,

Ja.

Und du kennst dich ja selber auch mit Steuern sehr gut aus, richtig?

Carrie (06:24)
Ja, musst du. Ich glaube, das erste, du als Gründerin oder Unternehmerin oder Unternehmer, männlich, weiblich, egal, was du lernen musst und wo du ein Intorsismus aufbringen musst, dich damit zu beschäftigen, ist Steuern und Recht. Weil es ist sehr anspruchsvoll in Deutschland. Es wird Unternehmer nicht gerade leicht gemacht. Und ich glaube, das ist…

ganz, ganz wichtig und ganz entscheidend neben diesem Instinkt und diesem Risiko eingehen können als Unternehmer und schnell eine Entscheidung treffen können, dass du da einfach entweder super gut beraten bist, das heißt, super Top-Anwälte und Steuerberater, den du echt vertraust, mit denen du sehr gut zusammenarbeiten kannst oder dass du selber dich auskennst und dem du einfach gebildet und gewappnet bist, das zu wuppen, weil du es einfach brauchst.

Madlen (07:08)
Ja.

Das ist immer wieder das

Thema. Wie oft gucken wir da weg oder wie oft gucken die Frauen weg? Mein Publikum ist ja hauptsächlich auch die Frauen, die hier zuhören uns. es ist immer wieder der Punkt, du darfst hinschauen, auch wenn es halt trockene Themen sind. Sie gehören einfach zum Unternehmertum dazu.

Carrie (07:35)
Ich habe eher den Eindruck, dass es manchmal so Angstthemen sind, die einen überfordert, wo man Angst hat. Man könnte es nicht verstehen, ich glaube, man kann es auch einfach machen. Da finde ich zum Beispiel dein Buch ganz gelungen, weil ich finde, packt eine einfache Sprache, dass man sich da dran traut. Weil letzten Endes, du hast ja auch was davon.

Madlen (07:43)
Das

Dankeschön.

Richtig, richtig, weil du nimmst ja mit, was du in Zukunft noch besser machen kannst, was du anders machen kannst, wie es wirklich geht. Weil wenn du die Dinge verstehst, weißt du ja auch, wo du draufbauen kannst. Wenn du deine Zahlen kennst, weißt du, dass du darauf aufbauen kannst.

Carrie (08:13)
Auf jeden Fall. Ich glaube, das ist etwas ganz Wichtiges. Tu genau das, wovor du am meisten Angst hast.

Madlen (08:20)
Das ist ein sehr guter Impuls.

Carrie (08:22)
Also ich

habe zum Beispiel seit der siebten Klasse furchtbare Angst vor Mathe entwickelt. Hätte einen furchtbaren Mathelehrer. Bis zur siebten Klasse war ich gut. Es hat Spaß gemacht. Dann war das so ein negatives Schuljahr, so negative Erfahrungen. Und Hannah war so furchtbarer Mathelehrer. Und ich mich dann nicht rangetraut. Es hat echt wieder zwei, drei Jahre gedauert. Mit einem ganz netten Nachhilfelehrer, dass ich dann wieder so meine Angst vor Defizit überwinden konnte.

Wie hat es geholfen, dahin zu gucken, wofür ich Angst hatte, genauso wie ich bin heute in einem absolut digitalen Umfeld unterwegs, weil wir machen ja nicht nur Agenturen-Marketing-Dienstleistungen, wir bauen auch Shops und nicht gerade unkomplexe Systeme, also sowas wie Plattformen und Schnittstellen individualisieren und integrieren.

Madlen (09:02)
Das ist ja ein Feld, was prinzipiell immer gebraucht wird.

Carrie (09:07)
Ja, auch das KI-Thema, wie man damit umgeht.

Madlen (09:10)
Ja, das ist ja auch so

ein Angstthema für viele und es ist genau das gleiche wie mit Finanzen, Buchhaltung, mit den Steuern.

Carrie (09:18)
bin nur

noch in einem Bereich unterwegs, wo ich früher richtig Phobien und Angst hatte. Meinen allerersten Computer habe ich mir erst im ersten Semester kaufen müssen, weil wir unsere Hausarbeiten nicht damals wie in der Schule irgendwie noch mit der Hand schreiben durften. Sondern wir mussten das halt auf dem Computer schreiben. So eine Hausarbeit musstest auf dem Computer abgeben. Ich bin tausend Tode gestorben, weil ich konnte den Computer anmachen und ausmachen. Das war es. Ich glaube, ich habe drei Tage gebraucht, den Copy- und Paste-Befell damals zu lernen.

Und heute mache ich nichts anderes als mit Computern arbeiten, mit Software, mit Programmierungen. Ich unterhalte mich nicht nur mit Kunden, sondern auch mit meinem Team und solchen Sachen. Ich bin mittlerweile gezwungen, bestimmte Sachen zu wissen. Ich habe mir aneignen müssen, wie SQL funktioniert, wie Datenbanken funktionieren, wie Infrastrukturen funktionieren, einfach weil es notwendig ist für meinen Job, das nichts mit dem zu tun hat.

was ich gelernt habe oder was ich mag. Aber ich habe nicht der Angst gestellt. Das heißt, ich habe mir auch die Dinge angetan, obwohl ich sie unangenehm finde und Angst habe. Einfach weil ich weiß, es bringt mir mehr, jetzt nachzugeben und mich darauf einzulassen und es zu versuchen, als meinen Kopf in den Sand zu stecken.

Madlen (10:26)
Da, wo die Angst ist, geht dein Weg lang, heißt das ja ganz oft. Und es ist tatsächlich so, mach’s immer und immer wieder und die Angst wird weg sein und es geht die Tür auf. Und wenn du durch die Tür durchgegangen bist, dann kommt die nächste Tür wieder und auch da kommt eine Angst vielleicht und dann gehst du weiter. Also ich sehe das ja auch bei mir im Business immer wieder. Wenn wir weitergehen, wenn wir irgendwas, wenn wir abbrechen in dem Moment.

dann verbauen wir uns ja Sachen, die wir wissen ja gar nicht, was dahinter ist, wenn die Tür aufgeht.

Carrie (10:55)
Ihm. Ihm.

Madlen (10:57)
Welche Möglichkeiten da sind?

Carrie (10:59)
Das ist das Schöne, wo ich finde, das KI-Spiel kommt, weil manchmal gibt es ja auch so die Angst, dass man sich schämt, wenn man irgendwas nicht weiß. dass… und das ist so…

Madlen (11:07)
Ja.

Carrie (11:09)
auch mittlerweile ein schönes Hilfsmittel. Du hast ja mit KI die Möglichkeit relativ schnell Wissenslücken zu schließen, weil du kannst ja Fragen stellen und anfangen zu recherchieren und auch dir schnell was Neues aneignen, weil du hast halt sowas wie einen Assistenten oder einfach so eine Maschine, die du halt fragen kannst und das halt unter vier Augen und diskret, niemand muss es mitbekommen und du kannst halt ganz schnell auch Fragen mittlerweile beantwortet bekommen und hinterfragen und recherchieren, ohne dass du, weißt du, du musst halt nicht

sollte ich rumfragen, weil es hat mir zum Beispiel auch geholfen, dass ich so bisschen unabhängig bin und Tools habe, mir schnell Wissen anzuzeigen, wenn ich es brauche, weil manchmal habe ich auch gemerkt, die Angst kommt daher, weil ich einfach noch nichts weiß. Oder keinen Überblick habe oder kein Verständnis, was komplett neu für mich ist. Und muss ich sagen, ich habe ja noch einen Dozentenjob, da kommt es auch oft auf mich zu. Ich muss mich manchmal schnell in neue Themen einarbeiten und fünf Minuten später muss ich einen Vortrag drüber halten, das meinen Teilnehmern beibringen.

Madlen (11:51)
Mhm.

Carrie (12:07)
Und haben wir da einfach so meine

Madlen (12:08)
die dich immer wieder auch sehr mögen, wo du immer wieder

ein gutes Feedback bekommst, was du für eine tolle Dozentin bist. So habe ich das wahrgenommen.

Carrie (12:14)
Hoffentlich.

Hoffentlich. Man gibt sich Mühe. Man wird nicht von allen gemocht und geliebt. Man kann es nicht jedem recht machen. Aber ich denke, dadurch, dass ich mir gerne den Anspruch angebe, dass ich, wenn ich was mache, es anständig und gescheit mache und mir Mühe gebe, glaube ich, hoffentlich kann ich das dann auch erreichen.

Madlen (12:34)
Na, bist du wirklich gut genug? Ja, darfst du schön und klug sein. Das ist immer wieder genau bei dem, was ich am Anfang gesagt habe.

Carrie (12:39)
Guter Satz, darfst du schön und klug sein. Ja, es kann sein, dass manche Leute da draußen immer noch denken, das passt nicht zusammen.

Madlen (12:47)
oder wir uns selber auch begrenzen, dass wir sagen, wir dürfen gar nicht schön und klug sein. Schön entscheidest ja immer du selber, das ist ja wieder im Sinne des Betrachters, oder in dir selbst, wenn du dich selber schön genug fühlst, dann ziehst du es ja auch an, dann gibst du es ja nach draußen, wenn du dich schön fühlst. Dann sehen ja die Menschen deine Energie, es fängt ja immer wieder auch bei dir selber an.

Carrie (13:11)
Das stimmt. Hier fühlt sich ja jemand schön.

Madlen (13:14)
Ja,

der Emilio ist ja auch schön. ganz wunderbarer Hund, den ich kennenlernen durfte schon. Genau, der Hund ist hier mit dabei. Für alle, die jetzt gerade das Audio hören ich teile das gerne mal, weil wir streamen ja auch dann auf YouTube. liebe Carrie, jetzt hast du es ja auch gerade noch mal gesagt, so dieses, dieses

Carrie (13:22)
Möchtest du jetzt eigentlich oben oder unten?

Vielen Dank.

Madlen (13:40)
auf der einen Seite Glamour auf der anderen Seite ja wirklich dieses dieses Know-how, was du mitbringst. Wie wie gehst du damit wenn du im Außen dann auch so Menschen hast, die das vielleicht nicht so gut finden? Wie gehst du damit wenn du jetzt auch da Kommentare bekommst?

Carrie (13:54)
⁓ das ist ein gutes Thema. Also die liebste Angriffsfläche, was auf Social Media gerne in Kommentaren kommt, ist, dass ich oberflächlich und blöd bin. Es ist halt einfach, meine, es ist halt einfach, so was zu sagen, weil für die Aussage muss man sich mit Menschen nicht unterhalten haben.

Madlen (14:07)
Crazy.

Carrie (14:18)
so was loszulassen. Mal abgesehen davon, dass ich bei Social Media, was meine persönlichen Kanäle angehen, relativ streng bin, dass ich Negativität nicht besonders dulde, das heißt, ich kann es löschen. Man kann es filtern. Und ganz ehrlich, wenn Leute Fragen haben, bin ich dafür offen. Wenn es sich in Gespräche gibt, kann man sprechen. Ich kann ja nicht viel machen, was andere Leute denken. Ich meine, ich sitze…

Madlen (14:29)
Du kannst löschen, kannst blockieren.

Carrie (14:47)
Ich meine, es ist manchmal eher, finde ich, amüsant und interessant zu wissen, welche Version von einem in anderen Köpfen lebt.

Madlen (14:53)
Und gleichzeitig ist es ja deren Version deren Thema. Das ist ja genau das, was bei denen letztendlich nicht in Ordnung ist, wo sie selber einen Mangel, Defizit in sich sehen. Das transportieren sie ja letztendlich nur zu dir. Weil Neid, so heißt es ja immer, kommt immer von unten. Was ist von unten? Wenn ich selber halt nicht da bin, na klar, bin ich ja dann immer gut darin, vielleicht andere das zu kommentieren. Aber wenn ich vielleicht selber da oben bin, dann habe ich das Thema gar nicht mehr. Dann muss ich nichts neiden.

Carrie (15:04)
zu.

Social Media finde ich relativ einfach für mich zu handhaben, weil es ist nicht echtes Leben. Da steht kein Mensch vor dir, mit dir in Kontakt ist. Solche Sachen können auch noch von fremden Leuten kommen, weil Leute aus deiner Community oder aus deinem Netzwerk oder die nicht kennst, die würden sowas nicht machen. Wer würde denn irgendwas Beleidigendes oder irgendwas Herablassendes zu jemandem direkt das Gesicht auf der Straße sagen?

Madlen (15:39)
Ja.

Carrie (15:49)
Das kommt dann meistens von irgendwie weit weg. Und das andere ist, es wird immer wieder auch Themen geben, die polarisieren und die Leute hängen sich immer gerne als erstes an der Optik auf, weil das ist das Einzige, was sie jetzt gerade finden, wo sie etwas ablassen können.

Wie gesagt, das kommt dann auch nicht wirklich nah an mich ran. Und der andere Trick ist, für eine mentale Gesundheit einen guten Social-Media-Filter anzulegen, der bestimmte Sachen schon mal rausfiltert, also alles, beleidigend ist und auch gemein ist. Also schlicht und gerecht auch einfach böse und gemein, dass es einfach schön gefiltert wird, dann kommt es erst gar nicht an.

Madlen (16:25)
Weil auch das ist ja wieder, kannst du dann in deiner Ebene bleiben, kannst du dann sagen, ich bin trotzdem schön und klug und das, was ich hier mache, ist wundervoll, weil ich gebe auch anderen Menschen ja einen ganz, ganz großen Mehrwert. Du kriegst ja auch ganz viele Herzen, du kriegst ganz viele Kommentare, die positiv sind und kannst du da vertrauen, dass das genau die Menschen sind, die das ja auch sehen wollen. Die Menschen wollen dich ja, die wollen ja dich live sehen, die wollen ja hören, was du zu sagen hast, was du zu erzählen hast.

Carrie (16:53)
Ich denke… Also, ich muss sagen, ich habe auch schon Erfahrungen gemacht, dass ich in irgendwelche Kommentarspalten oder manchmal werden die auch gefiltert in Genehmigung, dass ich da wirklich mal reingegangen bin, weil ich habe einfach vergessen, dass es irgendwie in so eine Müllämmer gelandet ist und habe den Müll immer durchgelesen.

Das ist das einzige, ich für mich entschieden habe, ich nicht mehr machen darf, weil das zieht einen wirklich extrem runter. Also da geht’s dir am Anfang gut, wenn du das liest, und dir geht’s wirklich richtig schlecht. Auch energetisch, fühlst dich schlecht, weil es einfach so böse, so gemein und so negativ ist. Deswegen, da geh ich zum Beispiel nicht mehr hin. Und das andere ist, ich glaube, ich mach mir gar nicht mehr so viele Gedanken darum, weil ich bin halt ich.

Madlen (17:31)
bist gesehen, du bist bekannt, du bist… Und es wäre ja nicht so, wenn du nicht irgendetwas bietest oder gibst, zeigst, präsentierst, wenn du…

Carrie (17:43)
Es wird immer irgendwo ein Widerstand und ein Gegenwind geben, weil Reichweite zum Beispiel auf Social Media auch für Firmen, auch für Marken, geht immer mit einem gewissen Risiko für Polarität einher. Das heißt, da wo du Leute provozierst oder polarisierst, da kriegst du aufgrund menschlicher Natur, die einfach dann im Algorithmus sich widerspiegelt,

unfassbar viel Aufmerksamkeit und Reichweite. Das heißt, du wirst dann nicht immer einfach eingeliebt, du kriegst die Aufmerksamkeit und keine Reichweite, weil du irgendwelche Leute provozierst, aufregst oder weil du denen einfach nicht in den Kram passt. Reichweite wird nicht ohne polarisieren, ohne eine gewisse Provokation und ohne irgendwo ein so emotionales Momentum funktionieren.

Madlen (18:17)
Also darfst du ja polarisieren. Es ist sehr gut.

Danke.

Carrie (18:32)
Zumal, also egal, ob sich die Leute über Taylor Swift aufregen, ein Grund, warum diese Frau so bekannt und so berühmt geworden ist, ist, eine starke Community hat auch viele Menschen, sie befürworten und sehr gerne mögen. Sie hat auch eine sehr treue Community und Fangemeinschaft. Aber ein Grund ist, weil sich auch Leute einfach über sie aufregen. Im Grunde genommen, sie polarisiert irgendwas bei denen. Und eine Sache. Starke Frauen, selbstständige Frauen, Frauen, die was bewegen in dieser Welt sind

Madlen (18:38)
erfolgreich.

Mhm.

Carrie (19:01)
müssen irgendwas Ängstliches und Polarenienes auslösen, weil das haben sie schon immer getan.

Eine starke, selbstbewusste Frau, eine erfolgreiche Frau, eine unabhängige Frau, eine reiche Frau, eine tolle Frau, eine gute Frau da draußen. wird immer irgendwelche Leute aufregen.

Madlen (19:17)
Ja, und wie besonders ist es, dass eine Frau unabhängig ist, dass eine Frau sich so präsentieren kann mit ihrer Schönheit, mit ihrem Know-how. Und das ist halt ein Weg. Und du hast dich halt irgendwann entschieden, dass du gesagt hast, du wirst unabhängig sein. Und das zeichnet dich ja schon aus. Das finde ich ja schon so genial zu sagen, ich habe da schon immer etwas getan, Geld zu verdienen.

Carrie (19:39)
Ich würde es eher mal als Notwendigkeit bezeichnen, dass ich mir gedacht habe, okay, ich muss halt Geld verdienen, irgendwo muss es herkommen. Ich bin aber auch gleichzeitig irgendwie so bisschen wählerisch.

Madlen (19:44)
Es geht nicht ohnehin.

Und das ist schön. Wir dürfen wählerisch sein. Wir müssen ja nicht nur alles brauchen, sondern wir dürfen auch einfach nur haben, weil wir es wollen.

Carrie (19:58)
Ich meine, wenn man Studentin ist, dann macht man auch mal leere Jahre mit, Lehrjahre mit und nicht so tolle Jobs. Und dann auch immer als Motivation überlegt, ja, was kann ich denn machen? Womit kann ich denn Geld verdienen? Was was angenehmer ist als das, was ich an negativen Sachen erlebt

Madlen (20:05)
Ja, kenn ich auch.

Carrie (20:17)
Ich weiß nicht, ich hab’s halt einfach gemacht, weil ich wusste, muss jetzt die Runden kommen, irgendwas muss ich mir jetzt einfallen lassen. Und das andere ist, ich bin auch neben einer schlechten Kellnerin eine unfassbar schlechte Angestellte gewesen.

Madlen (20:29)
Und ganz schnell selbstständig.

Carrie (20:31)
Deswegen habe

nach dem Studium selbstständig gemacht. Ich habe lieber am Anfang geschwommen, gekämpft und diese Sachen ausgehalten, weil in ganz normalen Bürojob- und Angestelltenverhältnissen war ich auch nicht geboren. Es war mir schon irgendwie klar, dass das nicht so

Madlen (20:49)
Kann ich gut nachvollziehen. Ich bin jetzt 21 Jahre selbständig und ich liebe einfach meine Freiheit, meinen Tag mir zu gestalten, so wie ich das möchte. Natürlich habe ich auch Termine, aber das ist einfach Freiheit und ich kann halt meinen Rechner aufklappen. Du kannst es genauso, wenn du unterwegs bist, kannst trotzdem arbeiten. Aber ich frage mich gleichzeitig, wie machst du das alles, dieses Influencer-Leben auf der einen Seite und auf der anderen Seite natürlich noch deine große Agentur?

Carrie (21:13)
Erstens mal, ich würde mal sagen, dann bin ich eher was, weil ich habe meinen Schwerpunkt in der Beratung, das heißt wir sind dann eher so boutique-mäßig.

Madlen (21:22)
Ja.

Carrie (21:23)
Das heißt, ich habe schon eine genaue Vorstellung von meinem Kunden und Klientel, auch wie wir zusammenarbeiten und bin da auch, was Arbeiten angeht, recht diszipliniert. dass halt Selbstständigkeit auch mit einer gewissen Disziplin und Verantwortung einhergeht, weil es heißt halt nicht umsonst selbst und ständig. Das hatte ich schon immer eingesehen, hat immer, habe ich kein Problem. Das heißt, bei mir war es gar nicht so der Freiheitsdrang, so aus Zeitgründen, was viele andere sagen, was mich immer so wundert, weil ich weiß nicht, mit wie viel Zeit es verboten ist, selbstständig zu sein, was Angestellten, Jobs

Die sind durchaus planbarer. Bei mir war es eher getrieben von ich möchte niemanden über mir haben, der mich rumschubsen und mir irgendwas sagen kann. Erst recht nicht, wenn es jemand ist. Da habe ich einen ohne Anspruch, vielleicht keine besonders gute Führungskraft ist. Ich wollte mir da einfach niemanden…

Madlen (22:19)
wenn

ein Schäftich fordert oder mehr bei sich ist, dass er seine Angestellten vielleicht mit abholt.

Carrie (22:27)
Also dieser Gedanke, bin jemand, ich bin angestellt und dann muss ich irgendwas folgen, wovon ich nicht überzeugt bin, was ich für dumm halte oder wovor nicht, wohin ich nicht stehen kann, der hat mich eher beengt. Also diesen Freiheitsgedanken, das war eher so eine Motivation. Der Zeitaspekt, ganz ehrlich, ich glaube, ich muss als Selbstständige mehr arbeiten als als Angestellter.

Madlen (22:51)
Zumindest wenn du was willst, wenn du was erreichen möchtest, wenn du wirklich eine Vision hast für dich selber, wenn du sagst, du weißt genau, wie das alles abzulaufen hat, wenn da ein Kunde zu dir kommt, dann hast du ja auch deine Vision, du hast deine Vorstellung, wie sind die Regeln in deinem Unternehmen, wen möchtest du haben als Kunden, wie sollen deine Rechnungen bezahlt werden, willst du dem Geld hinterherrennen oder soll halt der Kunde direkt bezahlen? Und das ist ja alles ein Weg, dahin zu kommen und sich entsprechend aufzubauen. Mit wem willst du zusammenarbeiten?

Carrie (23:19)
Also Erfolg kommt halt von machen. Also du musst halt was machen. verstehe, also, ähm, wie gesagt, was Zeit angeht, war es nicht die Motivation, aber diese Luft, dass ich recht haben darf. Dass ich es besser weiß und auch noch dafür bezahlt werde.

Madlen (23:23)
Machen.

Ja, und

ohne dich zu verbiegen wahrscheinlich.

Carrie (23:44)
Meistens. Und der Rest,

ich bin eher ein Generalist vom Typus. Es einfach verschiedene Menschentypus. Und dass ich eher breit aufgestellt bin, das war halt schon immer so, sowohl was meine Interessen angeht, als auch was ich jetzt beruflich mache. Weil als Dozentin habe ich dann eher so die Rolle von Wissen vermitteln und

auch Teilnehmer von mir haben und ausbilden. Das ist so was auch sehr Menschliches, wo ich auch menschlich und emotional sehr gefordert bin.

Madlen (24:17)
Wie

wir uns auch hier, ähm, Carrie du bist ja unglaublich menschlich, du bist unglaublich herzlich. Ich hab, so hab ich dich kennengelernt und das macht dich ja noch zusätzlich sympathisch, ja? Klug, schön und mega herzlich und sympathisch. Also was ist das für eine schöne Mischung? Ja.

Carrie (24:33)
Danke schön.

Und die anderen Sachen sind zum Beispiel Agentur, wo es eher Zahlen und Strategie geht, aber auch manchmal ⁓ sehr schnell Probleme lösen.

Madlen (24:45)
Sag

mal, wie machst du das mit deiner Werbung? Soweit ich mich erinnern kann, haben wir ja mal gesprochen, dass du gar keine Werbung machst. Ist das immer noch so bei dir?

Carrie (24:54)
Ich habe… Ich rede manchmal über meinen Job, also auf Social Media, manchmal, wenn ich kann. Ich bin natürlich auch zu gewissen Diskretionen gegenüber Kunden oder auch zum Beispiel Schulen und Teilnehmern oder meinen Dozentenjobs verbunden. Ich immer ein bisschen aufpassen. Ich rede manchmal auf Events.

Madlen (24:55)
Also bei dir kommen die Menschen über Mund zu Mund?

Das ist auch wichtig.

Carrie (25:23)
als Speakerin oder gebe irgendwelche Impulsgeschichten auf Einladung, wenn die gerne möchten, dass ich mal was sage und meinen Senf dazu gebe oder dass ich heute mal mit dir im Podcast quatschen darf. Und ansonsten habe ich in guten Gesprächen mit vielen Leuten an den richtigen Stellen wo immer irgendwie einen Eindruck hinterlassen, dass sie sich gemerkt haben, was ich so mache.

haben dann im Vertrauen sich an mich gewinnet und so kamen Kunden und Verbindungen zustande. Und ehrlich gesagt, wir machen zwar auch Performance Marketing, so ganz klassisch, man gibt ganz viel Geld aus und kriegt dann auch umso mehr Geld an Umsatz wieder zurück. Gehört auch zum Agenturbusiness, aber habe ich in meinem Leben noch nicht gemacht.

Ich nie wirklich, außer halt die üblichen Werbekosten, man so hat, eine ganz klassische Werbung mit, mache ein Plakat oder ich schalte eine Werbeanzeige oder irgendwas habe ich nie gemacht. Bis jetzt nicht, vielleicht werde ich es irgendwie nicht.

Madlen (26:23)
Und das war

ja bei mir früher in meinem alten Business, da wo ich herkomme, aus dem Steuerwesen und aus der Unternehmensberatung, da habe ich ja auch nie wirklich Werbung machen müssen. Ich bin einfach immer wieder vermittelt worden. Das ist ja das richtige Wort. Also deswegen jetzt ist es halt anders.

Carrie (26:34)
Im Vorfeld war…

Aber vielleicht ist es einfach…

Ich arbeite wie gesagt auch eher boutique-mäßig, weil…

Madlen (26:45)
Ja.

Carrie (26:46)
Ich brauche was, wovon ich überzeugt bin. Also brauche ich auch eine Beziehung zu meinen Geschäftspartnern oder zu meinen Geschäftspartnerinnen, von der ich überzeugt bin, zu der ich ehrlich stehe. Und wenn der Vibe nicht da ist, dann ich kann nichts dafür tun, ich sowas, ich weiß nicht, ich spüre da rein, entweder es existiert oder auch in meinem Kopf, wenn mir Leute ihre Probleme erzählen. Bei mir macht es halt Bing und ich check halt, okay, ich hab was. Dann mach ich halt einen Mund auf und rede mit denen und wenn sie möchten, dann unterschreiben sie und dann mach mal, dann mach mal was zusammen.

Madlen (27:16)
Ja, und

das ist ja auch eine gute Arbeit. So soll die Arbeit auch sein, wenn du mit jemandem nicht arbeiten kannst. Und das ist ja auch bei mir wieder so. Wenn zu mir Frauen kommen mit ihrem Thema Business Aufbau, wenn sie da einfach eine Unterstützung möchten. Ich kann mit niemandem arbeiten, der seine Themen nicht mit reinbringt, der nur von mir abgeliefert haben will. Sondern ich brauche ja genauso das Feedback. Ich brauche die Menschen, da sind, die Frau, die da ist.

Und das ist natürlich auch ein Raum, wie du es vorhin auch schon gesagt hast, dass es da Datenschutz gibt, dass wir darüber nicht sprechen. Es ist ein geschützter Raum und deswegen ist es umso schöner, wenn sich einfach die Frau auch öffnen darf oder der Kunde sich öffnen darf und einfach darüber spricht, was gerade bewegt, weil ansonsten kommst du an einer gewissen Stelle nicht weiter.

Carrie (27:58)
Richtig. Also es ist sogar so schon gewesen, ich hatte tatsächlich auch schon große Weltkonzerne unter Vertrag für Social Media in der Pharma.

ein paar andere große Namen, aber kam alles tatsächlich übers Netzwerk oder auf eine Empfehlung hin zustande. Auch weil die Personen, in diesem Projekt mitgearbeitet haben, die haben keine Musse gehabt, Werbeanzeigen zu schauen oder irgendwas rauszuschicken. war den Match, den wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort durch zum Beispiel eine Empfehlung oder einen Vermittler hatten. Das war genau das, was es gebraucht hat. Und ich vertraue da ehrlich gesagt immer noch ein bisschen drauf.

Also ich habe die letzten Jahre schon meine Webseite überarbeitet und wir haben alle neue Fotos gemacht und haben uns ein neues Logo überdacht und auch so das Wording und Branding nochmal ausgearbeitet, auf den Punkt zu kommen, wobei ganz ehrlich, habe ich es fertig, fällt mir schon wieder was Neues ein.

Madlen (28:53)
Es geht mir auch so ruhig. Ich bin auch gerade dran, darf alles überarbeiten.

Carrie (28:57)
Aber da ich jetzt nicht, ich habe jetzt für mich keine große Vision großartig zu skalieren mit Riesenteams, mit den Leuten, mit denen ich arbeite, ist es genauso. Wenn ich sie nicht gerade zufälligerweise selber ausgebildet habe, dann…

kommen auch die Leute, die mit mir in Projekten arbeiten, die ganz bestimmte Skills haben, mit denen ich ganz bestimmte Sachen umsetzen kann, die kommen halt auch immer irgendwie zu mir gesandt, wie vom Himmel geschickt. Keine Ahnung. Ich hab dieses Glück, egal was für ein Skill oder was ich brauchte, ich hatte so viel Glück, dass irgendwie genau in dieser Zeit diese Leute kamen, ich musste nicht Bewerbungen sondieren. musste zwar…

Madlen (29:25)
ist auch sehr persönlich.

Und es gibt ja keine Zufälle. Es darf alles so sein. Du hast es ja ausgesendet und deswegen ist es zu dir gekommen.

Carrie (29:45)
Ich bin ein ganz großer Fan davon, in dieses Gefühl reinzukommen und sich auch ein bisschen von der Intuition leiten zu lassen. Auch von einem guten Gefühl leiten zu lassen, das man hat. einfach schon sehr oft passiert. Es ist aber schon das Gegenteil passiert. Wenn ich es ignoriert habe, ich oft die Sauberflasche.

Madlen (30:04)
Das ist ja wieder die Polarität,

Carrie (30:06)
Ich bin auch so auf die Fresse gefallen, wenn ich nicht drauf gehört habe. Ich hab den ersten Impuls, wenn ein Mensch gekommen ist, war eigentlich negativ. Hätte ich gehen sollen.

Madlen (30:18)
Ja,

ist ja dann wieder aus welchen… Weshalb bleibst du dann? Das ist ja wieder, weshalb bleiben wir, weshalb… Wir spüren es ja schon und das ist ganz wichtig, ja immer mehr diese intuitive Stimme in uns selber wahrzunehmen, sie zu hören und das haben wir ja nicht gelernt, wie das geht. Aber es gibt ja diese Stimme in uns, die ja sagt, mach es irgendwie genial.

Carrie (30:38)
Manchmal hast du auch die Stimme nein drin, aber dann hast du zum Beispiel sehr charismatischen Menschen vor dir, der sehr viel Ausstrahlung und Anziehung hat. Du weißt aber schon, das kann nicht gut gehen, weil das wird claschen. Und am Ende ist es halt eine Erfahrung.

Madlen (30:40)
Genau.

Mmh.

Ja.

Carrie (30:54)
vielleicht

auch wieder dafür, Zukunft wieder mehr aufs Gefühl zu hören und nicht irgendwie, es gibt auch manchmal, ich finde unter Unternehmern findest du immer wieder sehr, sehr schillerne Persönlichkeiten, sehr charismatische Menschen.

wo du auch merkst, du denen möchtest, du dich unterhalten oder da bist du auch interessiert daran. Lustigerweise unter Unternehmern verstehe ich das oft, ganz oft fest, dass sie halt auch so eine charismatische Persönlichkeit haben. Ja, die geht aber auch manchmal mit negativen Sachen einher. Von daher.

Madlen (31:13)
Richtig.

Ja, kenne das jetzt auch von mir selber. Aus der Vergangenheit vor allen Dingen, wenn ich dann so mit früher mit so Steuerberatern zu tun hatte oder mit Juristen zu tun hatte, dann habe ich ja super gerne mit denen gesprochen und gleichzeitig war halt dann ganz oft noch so ein Gefühl dabei, boah, bin ich überhaupt gut genug? Kann ich überhaupt was dazu sagen? Bin ich dem Ganzen überhaupt gewachsen? Ja, und was hat das mit uns gemacht?

Carrie (31:51)
Kann ich versichern als Juristin? liegt nicht an dir, es liegt an Juristen.

Madlen (31:54)
Ja,

aus heutiger Sicht weiß ich das auch, ja.

Carrie (31:59)
Dieses Studium ist unfassbar wettbewerbsorientiert und zwar aber leider auf eine sehr toxische Art und Weise. Die Mediziner zum Beispiel, die haben dann zusammengesessen, zusammen gelernt, sich zusammen durch die Klausuren gepusht. In Jura haben sie sich gegenseitig die Bücher versteckt, damit die Literatur nicht finden und nicht so gute Klausuren oder nicht so gute Hausarbeiten schreiben. Und aus dem Juristen, wie man zumindest in Deutschland studiert,

Madlen (32:18)
Und dann

Carrie (32:27)
Es gibt nie ein Gut genug. Du gehst in diese Prüfung rein mit Gut genug. Weißt in jedem normalen Studiengang gibt es sowas wie ein Gut oder ein Sehrgut. Das ist zumindest möglich. Bei uns gab es 18 Punkte und 18 Punkte, das hat nicht existiert. Das Beste, was überhaupt im Schnitt herausgegeben wird, das überhaupt möglich ist, sind 12 Punkte. 18 Punkte ist schon 18 Punkte.

Madlen (32:36)
Ja, ist ja bei der Stelle auch so,

Carrie (32:47)
meine, welcher Studiengang denkt denn so pervers, dass er die guten Sachen, die 100 Prozent so weit weg tut, neun Punkte, also das ist dann voll befriedigend oder so, neun Punkte, das ist auf guter Schicht drei, dass das schon das Geilste ist, man hier passieren kann. Und zwölf Punkte heißt schon, das ist schon das Beste, was du haben kannst.

Madlen (33:06)
Highlight ist, dass du es überhaupt geschafft hast.

Das ist ja auch bei der Steuerbehörderprüfung, also wenn ich daran denke, ich habe ja auch ein Jahr Vorbereitungskurs gemacht, habe das dann aber abgebrochen und bin auch dankbar dafür, dass ich es tatsächlich nicht durchgezogen habe, weil ich glaube, wäre mein Aus gewesen in Bezug auf Arbeit, hätte ich noch mehr gearbeitet und noch mehr Paragrafen und

Danke, nein. Ich hatte einen besseren Plan und bin auch glücklich darüber, dass ich denen gegangen bin.

Carrie (33:39)
Ich meine Steuerberater ist ein toller Job, aber das Mindset alleine der Ausbildung ist schon so demotivierend und dann noch so eine unfassbare Wettbewerbsmentalität, also nicht zum gegenseitig hochpuschen, sondern eher die Glauben, man ist besser, wenn man andere klein macht und schlecht macht, anstatt …

Madlen (33:59)
Es geht ja

immer wieder da auch in dem Feld Kampf. ist ja immer wieder, will ja jeder gewinnen, egal ob das jetzt vor Gericht ist, die wollen alle gewinnen und Recht haben. Und da sind wir ja auf einer Ebene, die halt nicht mehr an der Bewusstseinsebene ist. Aber klar, es gehört ja aktuell noch dazu. Es gibt halt Themen, die dürfen dann tatsächlich vor Gericht ausgetragen werden.

Carrie (34:08)
Ich bin noch schlimmer.

Madlen (34:23)
Aber in Wirklichkeit sind sie ja nicht in der Liebe, sind sie ja nicht in der Fülle, sondern es ist immer wieder im Mangel und im Kampf und Action. Und so sieht es ja manchmal auch in unseren Köpfen aus, wenn wir irgendwie was erreichen wollen und dann vielleicht nicht vorwärts kommen und dann mit uns vielleicht nicht in einer guten Sprache sind. Und deswegen ist es ja auch wieder wichtig, kannst du selber mit dir in Liebe sein und mit dir selber, dich auch selber immer wieder nach vorne bringen und sagen, okay, das hat jetzt nicht funktioniert und ich mach’s nochmal und ich geh noch weiter und ich mach’s solange, bis es funktioniert.

Carrie (34:51)
Das ist schon mal was, das lernst du bestimmt nicht in einer juristischen Ausbildung, dass du irgendwas nicht machen kannst, weil du hast genau zwei Versuche, dass dein Staatsexamen funktioniert und du hast so und so viele Beschränkungen, dass irgendwas funktioniert, also bist du raus.

Madlen (34:54)
Nein, das lernst du auch nicht in der Schule, auch nicht im Kindergarten.

Genau, das ist ja mit der Steuerberaterprüfung ganz genauso.

Carrie (35:08)
Was schade ist, weil eigentlich sind es auch schöne Themen, wenn man bisschen Ordnung und Struktur hat. Logik ist ja eigentlich auch wieder was Schönes, ja. kann übrigens niemanden empfehlen, der Jurat studieren möchte, das an der LMU München zu machen. Ich glaube, heute würde ich es anders machen. Ich würde an eine kleine Uni gehen.

Madlen (35:16)
Ja.

Das ist ein guter Tipp für junge Menschen, die vielleicht auch noch hier zuhören.

Carrie (35:33)
Lieber in der kleinen Uni, weil du bist an so einer großen Uni extrem auf dich alleine gestellt. Und wenn du keinen akademischen Background hast, du hast also niemanden an der Familie, der mal studiert hat, dann ist es halt umso härter, dir alles selber für das Studium zurechtlegen zu müssen, wie der Hase läuft, wie das funktioniert. Nicht nur der finanzielle Aspekt, sondern auch einfach das organisatorische. Wie gesagt, ich bin im ersten Semester aus einem Wolken gefallen, dass ich einen Computer brauche.

und welche Bücher ich alle kaufen muss. Und ich rausarbeite, wie das ganze strukturiert und organisiert ist. Ich bin immer noch so bisschen aus dem Abi rausgekommen, war noch daran gewöhnt. Und an der großen Uni hast du definitiv dann nicht so viel Support, weil du sehr viel schon mitbringen musst.

Madlen (36:04)
Ja.

Also das auch bei meiner

Betriebswirtschaft, das wo ich, da hat dir keiner gesagt, wie du zu lernen hast, da hat dir keiner gezeigt, wie du dich strukturierst und das muss ich schon sagen, das hätte ich mir damals gewünscht, heute bin ich froh, dass ich da immer mehr, immer besser drin werde und deswegen, ja, das war schon, das war schon sportlich und deswegen glaube ich auch, wir müssen nicht immer studieren.

Wenn wir wirklich selber wissen, wohin wir wollen, dann ist es letztendlich wichtig, eine gute Struktur zu haben, einen Plan zu haben und wie du schon sagst, diszipliniert zu sein, umzusetzen, dran zu bleiben. Und ich habe noch eine Frage an dich, liebe Cari. Du arbeitest ja auch viel mit Start-ups und E-Commerce und Unternehmen. Was brauchen aus deiner Sicht auch, weil wir haben ja hier auch Frauen drin, manche sind schon Unternehmerinnen, die sind schon gestartet, die haben schon ihr Business.

Carrie (36:54)
Ja.

Mhm.

Madlen (37:13)
und sie fallen immer noch und sie entwickeln immer noch. Und dann gibt es aber auch die Frauen, die vielleicht jetzt tatsächlich gründen wollen, die jetzt sagen, okay, ich möchte jetzt wirklich Unternehmerin werden. habe da jetzt wirklich, ich nehme jetzt den Mut zusammen und ich starte jetzt. Was sind dann so für dich, wo denkst du, ist wirklich ein wichtiger Tipp? Was sollten sie mitbringen? Was sollten sie tun? Was ist so eine Strategie, die du vielleicht gerne weitergeben kannst?

Carrie (37:39)
Erstens wirklich ein guter Steuerberater. Am besten Steuerberaterin.

Jemand, dem du gut quatschen kannst, weil du wirst gerade am Anfang viele Fragen haben. Und normalerweise ist die erste Anlaufstelle, wenn man jetzt gründet, einen Steuerberater. Egal, ob du eine GmbH gründest oder einzeln anfängst. Gott sei Dank, meine Mutter ist Buchhalterin, meine Tante ist Steuerberaterin. Ich war immer gut versorgt. viele, ich habe viele Unternehmer in meiner Familie, neben meiner Mom und meinem Onkel zum Beispiel. Ich wusste schon irgendwie, wie der Hase läuft und wie Buchhaltung funktioniert.

Madlen (38:06)
Ja.

Carrie (38:12)
Aber das wäre mal das Erste, du brauchst eine gewisse Ordnung und Struktur, weil gerade in den ersten zwei, drei Gründungsjahren scheitern die meisten alleine, dass sie nicht in der Lage sind zu kalkulieren und Geld richtig zurückzulegen.

Madlen (38:27)
Ja, du machst einen Businessplan, aber wie schaut der Businessplan wirklich aus? Wer kalkuliert denn den wirklich? Machst du das selbst oder machst du das einfach nur, weil es die KI sagt oder machst du es, weil du dir noch jemanden dazu nimmst, der Berater ist in dem Bereich und dich da unterstützt?

Carrie (38:44)
Also man braucht einen guten Überblick, was Dinge kosten. Man braucht eine gute Kalkulation, was man halt am Tag, in einer Stunde, in einer Woche, im Monat verdienen sollte einfach, weil …

Madlen (38:59)
Ja, sehr gut.

Carrie (39:00)
Rechne einfach mal schon mal 50 Prozent von deinem Umsatz weg für Steuern, für Krankenkabeln, für Rentenversicherung, für Fixkosten. Rechne es einfach mal komplett, mindestens 50 Prozent weg. Und dann musst du ja noch Rücklagen bilden für später, weil du musst ja für deine eigene Altersvorsorge suchen.

Madlen (39:14)
Das steht alles in meinem

Buch. Da habe ich auf jeden Fall in meinem Buch hingewiesen, weil das sind, wie du gerade sagst, das sind so wichtige Dinge.

Carrie (39:20)
Da

hast du heute auch diese einfachen Dinge wie ETF. Leg einfach einen Sparplan an, renn damit. Oder…

Ja, wie handelst du Steuerverbrauchszahlungen? Diskutiere ich auch immer wieder mit Leuten drüber. Ist es jetzt schlauer, dass man hohe Vorauszahlungen leistet oder lieber es mal klein anfängt, je nachdem wie die Umsätze sind? In welcher Gründungsform bist du unterwegs? Was willst du überhaupt für ein Unternehmen gründen? Wie willst du schon mal irgendwie gründen Richtung Richtung Wachstum oder Richtung? Ja, also einfach welche Unternehmensform.

Madlen (39:55)
ist du los als Einzelunternehmerin.

Carrie (40:00)
Und durch diese Fragen sollte man sich stellen und vielleicht also noch viel wichtiger, ganz am Anfang, ich überhaupt gründe. Ich finde, jeder Mensch, der sowas startet, sollte sich wirklich die Frage stellen, ob er der Typ dafür ist. Weil du musst definitiv Unsicherheit und Angst haushalten können, du schnell reagieren können, du Risiken eingehen können. richtig, und du musst jemand sein, der da nachts schlafen kann.

Madlen (40:22)
ohne Risiko kein Wachstum.

Carrie (40:27)
Du musst jemand sein, die Unsicherheiten und vielleicht auch schnelles Plan B. Vielleicht auch. Ich meine, du musst es ja nicht immer alleine leisten. Vielleicht hast du auch ein Netzwerk, aber sowas musst du halt aushalten können. Und in meinem

Madlen (40:41)
Und du kannst

lernen, du kannst es auch lernen. Unternehmerin werden ist ja ein Weg und du kannst es lernen. Also du kannst auch lernen, dir selber zu vertrauen und tatsächlich was passiert in den stürmischen Zeiten, wie du jetzt gerade gesagt hast. Was ist, wenn du nachts nicht schlafen kannst? Es gibt natürlich Meditation. Du kannst selber dich auf deine Atmung konzentrieren. Du kannst noch viel mehr Bewusstseinsarbeit für dich selber auch integrieren und das.

Carrie (41:06)
Richtig.

Was mir dazu aber einfällt, ganz klar, es gibt Menschen, denen es von Natur aus mehr liegt, Verantwortung tragen zu können. Den macht es schon, oder beziehungsweise zumindest, sie resilient gesucht, dass sie nicht in den Ausmacht, aber es gibt da draußen auch Persönlichkeiten. Ich verstehe, dass man so einen Wunsch nach Freiheit hat und auch, dass einem gutes Leben Wohlstand und Erfolg da in Aussicht gestellt werden kann mit so einer Karriere oder mit so einem Unternehmertum.

Madlen (41:12)
Ja.

Carrie (41:32)
Aber es gehört halt auch das Können und der Charakter, das Zu, das Durchzuziehen. Und manchmal muss ich auch offen zugestehen, wenn ich Menschen kennengelernt habe, mir erzählt haben, dass sie sich selbstständig machen, habe ich mir auch gedacht, nein, bleib lieber Angestellter. Ich habe nicht den Eindruck, dass du das aushalten wirst und dass du das so packen wirst. von all den Menschen, die ich kenne, ich spüre da schon Unterschiede, wie die drauf sind.

Madlen (41:53)
Ja, ich

auch.

Carrie (41:54)
Da muss man wirklich ganz ehrlich zu sich selber sein. Nicht, weil irgendjemand nicht an einen glaubt, sondern einfach mit sich selber, ob man das aushalten kann, ob man das kann.

Madlen (42:03)
Ja, es gibt ja zwei wichtige Fragen, wenn du selber eine Vision hast und wenn du selber dein Unternehmen gründen willst oder dein Unternehmen gestartet hast und wenn du weitergehen willst. Ja, und ich liebe es einfach. Aber die Frage ist doch immer, bist du wirklich bereit? Bist du bereit und bist du in der Lage dazu, diese Unternehmer-Eigenschaft einzunehmen? Bist du bereit dazu, ein Unternehmen aufzubauen? Wenn du da sagst, ja, bin ich super. Jetzt gibt es aber die zweite Frage. Bist du wirklich bereit?

alles zu tun und alles zu geben, damit das entstehen kann. Bist du wirklich bereit? Und da trennt sich die Streu vom Weizen. Da ist es tatsächlich so, wenn du dort zweifelst und sagst, ich bin nicht in allen Dingen bereit, dann überlege ich halt tatsächlich. Weil es bedeutet schon, also ich kann da auch aus meinem eigenen Nähkästen blaudern, es bedeutet, wie du vorhin gesagt hast, manchmal arbeitest du mehr.

Gleichzeitig kannst du irgendwann auch weniger arbeiten. Aber es bedeutet, bin ich bereit zu investieren, dass ich vielleicht mich auch mal samstags hinsetze oder bin ich bereit, auch mal abends zu sitzen? Oder je nachdem, wie jeder seinen Tag so plant, du kannst ihn ja freigestalten. Aber bin ich bereit, vielleicht auch zu sagen, ich schreibe nochmal eine E-Mail an irgendjemanden, halt den Auftrag zu bekommen?

Carrie (43:19)
Ich meine, gibt auch Sachen, also Corona, aber zum Beispiel fürs Agenturbusiness ist jetzt unbedingt die prosperierendste Zeit. Da sind die meisten Umsätze bei mir weggebrochen.

Madlen (43:28)
Ja.

Und viele sind entstanden. Ja, das ist echt spannend.

Carrie (43:33)
Genau

Meine Mutter hat auch immer so gezweifelt, gemeint, wird es nicht doch lieber ein festen Job und irgendwie was ruhigeres? Ich habe ihr klipp und klar nein gesagt, weil ich ihr gesagt habe, ich kann mich noch über andere Einkommensquellen und zum Beispiel Dozentenjobs und andere Sachen absichern, auch wenn das jetzt gerade mit Social Media schlecht ausschaut, weil zum Beispiel alles geschlossen ist und meine Kunden gerade alle ihre Budgets kürzen oder ihre Verträge kündigen möchten, weil einfach gerade zwei Jahre alles dicht gemacht worden ist. Verstehe ich.

Madlen (44:03)
Mh.

Carrie (44:04)
die Mörscher-Entscheidung zu treffen. Hat zum Beispiel aber nichts daran gerüttelt, dass ich selbstständig bleibe und dass ich weitermache.

Madlen (44:10)
Also, kenn ich ja selber auch sehr gut. Ich kenn ja auch die Herausforderung. Ich komm ja selber aus einer Unternehmerfamilie. Was es bedeutet, wenn zwischendrin halt mal tatsächlich Dinge anders sind, wenn die nicht so laufen, wie du dir das vorstellst, wenn vielleicht der Kunde nicht direkt zahlt. Und gleichzeitig bin ich der Meinung, dass ich das heute anders betrachte, wie Unternehmertum geht, als das vielleicht meine Familie gemacht hat. Und sie haben es nicht schlecht gemacht. Sie haben es halt so gemacht, wie sie es wussten.

Carrie (44:37)
Ja.

Madlen (44:38)
Ich

bin selber nur auf einer anderen Ebene und noch mal unterwegs, auf einer bewussteren Ebene, wo ich immer wieder auch Möglichkeiten, ich denke niemals im Problem, ich denke in den Lösungen. Und das ist auch eine ganz wichtige Eigenschaft, die wir brauchen als Unternehmerin.

Carrie (44:52)
⁓ ja, und schnell, schnell, schnell entscheidungsfähig sein. Das bewundere ich zum Beispiel ein paar an einer meiner Kundinnen. Die ist auch in der Lage, so schnell eine Entscheidung zu können. Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich mit ihr quatsche für irgendwelche Sachen. Die ist da wirklich total flexibel und offen. Auch wenn sie auch mal Sorgen oder Ängste hat oder irgendwelche …

Sachen dadurch ging. Trotzdem, das bleibt so. Das finde ich so faszinierend. Immer wieder aufs Neue. bin von dieser Eigenschaft von ihr so fasziniert. Oder auch, oder ein anderer Kunde von mir, waren in dem Fall männliche Unternehmer. Der hat, der hat sich selber was aufgebaut. Er kam aus einem sehr, sehr reichen Umfeld. Hat aber komplett alles alleine finanziert und auf eigene Hand aufgebaut. Aufgrund familiärer Zerwürfnisse.

Madlen (45:24)
Ja.

Carrie (45:47)
Und was ich so spannend fand, ist, er hat dem einfach getrotzt, was seine Familie und was die Freunde denken, sondern er hat ein Geschäft aufgebaut und gesehen, dass man damit Geld verdienen kann und das sicher und und sicher und hat das aus eigener Kraft mit Mitte 20 aufgebaut, hat durchgehalten, das Drangebeben und hat immer weiter gemacht. Also er hat aus seinem Kerngeschäft noch andere Geschäfte weiterentwickelt und hat da…

Madlen (45:57)
Geil ist das.

Wunderbar. Ich liebe das, wenn

ich sowas höre.

Carrie (46:14)
Und du merkst auch heute, der ist jetzt schon mittlerweile Mitte 60, du merkst heute noch, der hat einen wachen, aufgeweckten Geist, ist immer noch neugierig, ist immer noch total offen und das treibt den weiter an, das macht dann weiter.

Madlen (46:29)
Das ist das

Leben, weil wenn du nicht mehr weiter dich entwickelst, wenn du nicht weiter das Wachstum verfolgst für dich selber, egal ob du jetzt, ob du jung bist, ob du im mittleren Alter bist, ob du jetzt schon in der Rente sein könntest oder bist, ja, wenn du da immer noch eine Vision hast für dich, dann geh nach, dann lern eine Sprache, was den Geist fördert, dann mach irgendwas, was dir Freude macht und was dich vorwärts bringt. Also ich beschäftige mich ja auch immer wieder mit

Das lässt uns wachsen, das lässt uns strahlen. Ich sehe das auch bei meinen Frauen, wenn die Erfolge haben, wenn die jetzt irgendwas umgesetzt haben für sich selber. Und nicht nur immer da sitzen und denken, okay, ich komme an Stelle nicht weiter, sondern es passiert was. Es entsteht ein neues Produkt, es kauft auf einmal jemand. Wie genial ist das, dass sie auch neben ihren Männern dann noch mal für sich selber so ein anderes Standing haben. Diese Freude erleben in sich drin, das fasziniert mich, ich finde das einfach toll.

Carrie (47:26)
Also schön, wenn ihr lagt, wir da mehr Freude haben, als man gerne möchte.

Madlen (47:28)
Ja, total.

Liebe Carrie, ich habe noch eine Frage an dich. Und zwar, du möchtest ja auch zukünftig mehr noch als Speakerin wahrgenommen werden und welche Botschaft hast du so, die dir besonders wichtig ist? Welche Botschaft möchtest du mitgeben, wenn du angefragt wirst?

Carrie (47:53)
Die Botschaft konkret muss man darüber sprechen, das Thema, über das ich halte. Da mache ich mir immer große Gedanken darüber, irgendwie gerade ein aktuelles, wichtiges Thema ist oder ein Learning, was man mitnehmen kann. Das ist irgendwie, was ich mir wirklich zurechtlege vorher und sehr mühselig und sehr leidenschaftlich vorbereite, damit da ein Mehrwert entsteht. wenn wir ein konkretes Thema hätten, würde ich es dir jetzt sagen.

Madlen (47:57)
Ja.

Okay.

Carrie (48:21)
Das andere ist der Generalismus oder die Emotionen hinter. man gerade steht und Verantwortung übernimmt, dass es nicht immer nur belastend sein muss und negativ, sondern das mit diesem Verantwortung übernehmen.

Madlen (48:27)
Das meinte ich.

Carrie (48:38)
gerade stehen und durchziehen, auch irgendwo so eine Art Mut entsteht. Und Mut kommt ja von Stimmung. Also das englische Wort Stimmung hat ja auch was mit unserem deutschen Wort Mut zu tun. Und dass sich das so auch oft in der ganzen Stimmung auswirkt. Und dass sich Frauen da mehr trauen. Weil ich weiß, Männer, Männern fällt es vielleicht leichter, so ins Machen zu gehen und sich was zu trauen und es einfach zu tun. Hab schon oft beobachtet, dass Frauen da

zurück müssen oder manchmal bisschen länger brauchen, um was zu machen. Und in dem Moment, wo du dich klammerst, ich bin halt selber für mich verantwortlich. Also weder meine Eltern sind an irgendwas schuld, noch mein Chef, noch diesen, das, sondern ich stehe jetzt zu meiner Fahnung, ich stehe gerade, dass irgendwie da auch der Mut kommt, einen Schritt zu machen.

Madlen (49:24)
Und je öfter du den Schritt machst, umso mutiger wirst du, umso mehr traust du dich.

Carrie (49:29)
Genau. Und dieses Trauen und Machen ist viel, wichtiger als innere Zweifel. Weil innere Zweifel kommen nicht aus irgendwelchen Wahrheiten und Intelligente. Das ist einfach so nerviges Nebengeplätscher.

Madlen (49:43)
Das ist so eine schöne Botschaft, ein schönes Abschlusswort, würde ich jetzt Und ich denke, wir dürfen uns an dieser Stelle hier verabschieden. Wir haben jetzt hier schon ein Weilchen miteinander geplaudert. Ich könnte noch ewig plaudern. Vielleicht nehmen wir ja auch noch mal eine Episode zusammen auf und sagen, wir sprechen an der Stelle mal weiter.

Carrie (50:04)
Genau, eigentlich würde ich dir gerne empfehlen, dass du mit meinem Steuerberater auch mal einen Podcast machst, weil…

Madlen (50:11)
Super, super gerne.

Das können wir sehr gerne machen. Das finde ich ganz spannend, dieses Thema. Weil ich glaube ja, dass mein Buch auch in jeder Steuerkanzlei liegen darf, auch wenn sich das vordergründig an die Frauen richtet. Ich habe es ja hier. Happy Business, Traumjob Unternehmerin. Ich halte es mal hier in die Kamera. Wie du dein eigenes Business aufbaust und deine Träume verwirklichst. Aber es können auch Männer lesen. Es können auch Männer lesen.

Carrie (50:19)
Ja, kalt.

Ich mache jetzt Werbung für mein Stück.

Madlen (50:40)
Weil es sagt dir wirklich aus, warum du an einer gewissen Stelle mit deinem Unternehmen nicht weiter kommst. Und wie viele Unternehmer gibt es halt, wo die Steuerberater auch unglücklich sind, dass die Buchhaltung so und so ausschaut und sie halt nie das bekommen, was sie wirklich wollen. Und der Unternehmer einfach nur unglücklich ist, dass der Steuerberater nicht glücklich ist und dann die Spannung entsteht.

Carrie (50:59)
Ganz einfach,

vielleicht weil da eine gewisse Struktur fehlt. Weil sich immer nur an Regeln gehalten wird, wie irgendwas etabliert worden ist und vielleicht gar nicht mehr überdacht wird, wie man das Unternehmen eigentlich strukturieren

Madlen (51:04)
Ja, genau.

Carrie (51:13)
mutiger Schritt nach vorne, ⁓ was umzustrukturieren, was zu optimieren, irgendwas zu verändern, was vielleicht… Ja.

Ich muss was lustiges sagen. Die ganzen Unternehmer, die ich kenne, die auch viele Firmen aufgebaut und großgezogen haben, die haben dann nicht immer nur eine Firma gegründet, sondern sie haben meistens über Holding ein komplettes Netzwerk gegründet mit diversen Vorratsgesellschaften. Und genau, dann gab es eine Firma, die hat die Assets verwaltet, es gab eine Firma, die hat die Liabilities verwaltet.

Madlen (51:34)
Beteiligung.

Also kannst du dir selber auch mehrere Einkommensströme aufbauen.

Carrie (51:47)
Richtig, und die haben sich dann gegenseitig Rechnungen geschrieben und dann waren die noch in Holdings so verschattelt, dass die Gewinne nicht ausgeschüttet worden sind. ich finde Gesellschaftsrecht und Steuerplanung auf jeden Fall ein unfassbar spannendes Thema. Gerade wenn man vor hat, was Größeres aufzubauen.

Madlen (51:54)
Ja.

Sehr schön, die Sachen gebe ich gerne ab. Liebe Carrie, vielen, vielen lieben Dankeschön, dass du mit dabei warst. Und ich sage jetzt erstmal Dankeschön, dass ihr wieder zugehört habt. Wir werden alles verlinken. Wir verlinken Carries Firma hier, ihren Instagram, TikTok-Kanal. Wenn du noch was anderes hast, liebe Carrie, dann machen wir das auch super, super gerne. Und ich sage ja, bis zum nächsten Mal. Jeden Dienstag gibt es hier eine neue Episode von Happy Business, glücklich, selbstbestimmt und frei.

Carrie (52:07)
Ja.

Madlen (52:33)
als Unternehmerin und like, kommentiere, teile gerne diesen Podcast, vergib mir Sterne

ich sag einfach Tschüss, Dankeschön, Carrie, Dankeschön, Emilio und alles Liebe für dich. Tschüss.

Shownotes

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